Krank im Ausland: Oft drohen Barzahlung, mangelnde Hygiene, Infektionsrisiko

(mko) Skireisen und Fernreisen haben aktuell wieder Hochkonjunktur. Aber  3.6 Millionen Touristen werden jedes Jahr bei Auslandsreisen krank, benötigen einen Arzt und 230.00 müssen stationär, oft unter schlechten hygienisch Verhältnissen, behandelt werden.
„ Allerdings nur jeder vierte Tourist versichert sich gegen dieses Risiko,“ sagt Dr. Thomas Küpper aus Düsseldorf. Für geringe Gebühren lassen sich jedoch Aufregung, Ärger, Angst und hohe Zusatzkosten vermeiden, mit dem Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung, die auch den im Notfall teuren medizinischen Rücktransport einschließt. Im Ernstfall beruhigt das nicht nur, sondern hat auch den Vorteil, dass man auf sogenannte Assistance-Gesellschaften zurückgreifen kann, die eng mit den deutschen Versicherungen zusammenarbeiten. Denn theoretisch haben zwar alle Mitglieder einer Krankenkasse auch Anspruch auf Leistungen der Gesundheitssysteme in vielen Ländern, z.B. der EU-Staaten, praktisch sieht es aber oft anders aus. Oft drohen Barzahlung von mindestens 90 Prozent der Behandlungskosten, da nützen Auslandskrankenschein bzw. Versicherungskarte wenig. In Deutschland werden die Kosten nur nach deutschen Kassensätzen erstattet. Auch Privatversicherte vergessen oft, dass im Ausland Vorausbezahlte Beträge  unter den Selbstbehalt fallen können.