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(19.01.2009)

ADHS: Mit eigenen Strategien Konzentrationsschwäche verbessern



So genannte Neurofeedback-Trainings scheinen bei Kindern, die an Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwäche leiden, positive Ergebnisse zu bringen. Das besagt eine aktuelle Studie des Uni-Klinikums Erlangen, an der zwischen 2005 und 2007 mehr als 100 Kinder mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Alter zwischen acht bis zwölf Jahren teilnahmen und entweder ein Neurofeedback- Training oder ein herkömmliches computergestütztes Aufmerksamkeitstraining absolvierten.
Beim Neurofeedback-Training sitzt das Kind vor einem Computerbildschirm. Seine Gehirnströme werden über aufgeklebte Mess- Elektroden abgeleitet und steuern ein Computer-Programm. Je nach Konzentrationsgrad kann das Kind beispielsweise mit seiner Gedankenkraft bei einem virtuellen Fußballspiel einen Elfmeter-Schuss halten oder bei einem Film das Bild klar und deutlich sehen.

Die Trainingsprogramme umfassten 18 doppelstündige Termine, aufgeteilt in zwei Blöcke mit je vier Wochen. Sowohl im Eltern- als auch Lehrerurteil schnitt das Neurofeedback-Training deutlich besser ab als das Vergleichstraining. In den Problembereichen "Unaufmerksamkeit" und "Hyperaktivität-Impulsivität" konnte das Neurofeedback-Training die Symptomatik um durchschnittlich 25 - 30 Prozent reduzieren.
Siehe auch MKO-Archiv: Zappelphilipp: Bei ADHS hilft oft auch Umstellung der Ernährung.



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8. Februar 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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