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(07.12.2010)

Adventskranz: Schmuck wie Beeren und Blüten oft giftig



(mko) Kinder lieben den Adventskranz und das hat eine lange Tradition. Der Hamburger Erzieher und Theologe Johann Hinrich Wichern (1808 -1881) schmückte als erster einen Holzkranz für „seine“ armen Kinder mit neunzehn kleinen roten Kerzen und vier weißen großen Kerzen und jeden Tag wurde eine Kerze angezündet, bis zum Heiligabend. Erst 1860 wurde der Adventskranz mit Tanne geschmückt. Heute sind viele Beeren und Blüten auf den Kränzen. Manche davon sind giftig: Zum Beispiel die Nadeln der Eibe, die Stängel des roten oder gelben Weihnachtssterns, Mistel- und Stech¬palmen oder Efeubeeren. Sie verursachen Durchfall und Schleimhautreizungen.
Die Blätter des beliebten Buchsbaumschmucks greifen sogar das Nervensystem an, so der Berufsverband der Ärzte für Kinderheilkunde in Düsseldorf. Bei einer möglichen Vergiftung keine Kochsalzlösung geben, sondern sofort Kinderarzt oder Giftberatungsstelle aufsuchen Kinder „kokeln“ auch gern, dann besteht Brandgefahr. Daher: Kleine Kinder nicht allein lassen mit brennenden Kerzen auf dem Kranz.


Foto-Quelle: Wikipedia


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18. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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