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(14.02.2007)

Schmerzmittel: demnächst aus der Zahnprothese



(mko) Die Zeit, wo man mehrmals am Tag fünf oder acht Pillen auf einmal schlucken muss ist bald vorbei. Wissenschaftler der Fraunhofer-Gesellschaft in St. Ingberg entwickeln eine Zahnprothese, die die Dosierung von Medikamenten übernehmen soll. Mi tHilfe dieses Medikamentendepots sollen die Konzentrationsspitzen, besonders bei Alzheimer-Patienten oder chronisch Kranken vermieden werden, denn die führen oft zu Nebenwirkungen. Die Pothese besteht aus einem Reservoir, in dem sich das Medikament befindet, einem Ventil und zwei Sensoren. Über eine Membran gelangt Speicheln in das Reservoir, löst einen Teil des festen Medikaments und fließt dann in den Mundraum und wird hier von den Mundschleimhäuten auf-genommen. Die Prothese beansprucht den Platz von zwei künstlichen Backenzähnen.



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18. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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