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(22.06.2005)

Insektengift: Kleiner Stich bedrohliche Folgen



(mko) Der kleine Stich von Bienen oder Wespen kann eine allergische Schockredaktion
(anaphylaktischen Schock) auslösen, die sofort therapiert werden muss. Zirka 2,4 Millionen Menschen haben eine Insek-tengiftallergie, darunter allein drei Millionen Deutsche. Jedes Jahr werden über 3000 Notfälle behan-delt, nur jeder fünfte Betroffene
sucht aber nach einer schweren allergischen Reaktion einen Fachartz auf.
Bei einem Allergieschock tritt häufiger Juckreiz an den Handflächen und Fußsohlen auf, es kommt zu
Schwellungen und Rötungen der Haut, Schwindel, Übelkeit, Herzjagen, Atemnot, raschem Blutdruckabfall, Bewusstlosigkeit. Betroffene ohne Immuntherapie (Allergologe) soll-ten unbedingt ein Notfallset mit einen Anti-Histaminikum, einem Kortisonpräparat sowie Adrenalin in Form eines Autoinjektors oder Sprays in der Nähe haben. Bei Ge-fahr von Bienen und Wespen unbe-dingt Ruhe bewahren, fuchtelnde und schlagende Bewegungen ver-meidet, denn das bedroht die
Insekten und sie stechen zu. Nicht barfuß über Wiesen laufen.



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18. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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