Alarmierende Zahlen über Angstzustände bei Kindern und Jugendlichen
(mko) Laut Bundesärztekam-mer leiden fünf bis zehn Prozent der
deutschen Kinder und Jugend-lichen unter Angstzuständen – mit steigender Tendenz. Da-mit gehören unbegründete Ängste, auch phobische Stö-rungen genannt, inzwischen zu den häufigsten Erkrankungen in dieser Altersgruppe. Hier wird besonders eine Form der Angst deutlich, nämlich die, die unbegründet in ungefährli-chen Situationen auftaucht wie z. B. vor der Benotung einer Klassenarbeit, aber auch Pa-nik und depressiv- emotionale Störungen
gehören dazu. Mitverantwortlich sind hier genetische Ein-flüsse aber auch belastende
Lebensumstände z.B. der Tod eines Elternteils. Eltern sollten in jedem Fall ärztliche Hilfe
zur Abklärung der Angstzu-stände suchen.
18. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de




















