Forschung: Deckbett mit viereckigen Luftschleusen stoppt „Nacht-Schwitzer“
(mko) Zahlreiche Menschen schwitzen in der Nacht, besonders wenn sie Antidepressiva einneh-men, in den Wechseljahren sind, die Sommerhitze nicht vertragen oder stark übergewichtig sind. Hilfe für „Nachtschwitzer“ kommt jetzt von der Universität in Osnabrück. Hier wurde erstmals im Laborversuch ein Deckbett getestet, das von vier-eckigen Luftschleusen durchzogen ist, so dass die Feuchtigkeit nach oben austreten kann. Dieses Sys-tem bewirkt eine abgestimmte Kli-matisierung. Das spezielle Deckbett ist von einem normalen nicht zu unterscheiden. So Christoph Wölk vom Schlaflabor. Noch bessere Effekte erzielten die Schlafforscher, wenn zu dem speziellen Deckbett eine ebenso neuartige Matratzen-auflage verwendet wurde, die von der Ausstattung her einem Autositz ähnelt. Durch ganz viele Körper-kontaktpunkte wird punktuell ein Wärmestau abgebaut. So entsteht zwischen Deckbett und Auflage ein ideales Schlafklima, das Tempera-tur und Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise normalisiere und weder einen zu heißen Rücken noch kalte Füße produziert.
18. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de




















