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(03.01.2006)

Bettnässen wächst sich aus - Therapie meist überflüssig



(mko) Bettnässen sollte nicht speziell behandelt werden, wenn es das Kind selbst nicht irritiert.
Denn „das Problem wächst sich aus.“ So Kinderarzt Dr. Mark Feldmann, Mitglied der Kanadischen
Pädiatrie-Gesellschaft. Bettnässen gehöre zu der normalen Entwicklung eines Kindes.
Es ist häufig die Folge einer verzögerten Reifung des Nervensystems, das die Blasenkontrolle betrifft.
Seiner Meinung nach muss das nächtliche Bettnässen daher auch nicht speziell behandelt werden.
Es sei denn, es führt bei Eltern und Kind zu seelischem Stress. Durchschnittlich zehn bis
fünfzehn Prozent aller fünfjährigen Kinder und sechs bis acht Prozent aller achtjährigen Kinder
nässen nachts ein. Klingelhosen halbieren das Problem nur, so Feldman und Medikamente wie
Nasensprays oder Pillen sollten lediglich bei „Außer-Haus-Übernachtungen“ verabreicht werden.
Am wichtigsten sei aber, dem Kind klar zu machen, dass Einnässen nichtsSchlimmes ist, dass man sich dessen nicht zu schämen braucht und dass es nicht sein oder ihr Fehler ist.



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7. Februar 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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