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(26.03.2010)

Brustkrebs: Beta Blocker stoppen Metastasen



(mko) Brustkrebspatientinnen profitieren von einer Behandlung mit Beta-Blockern, die sonst für die Bluthochdruck-Therapie eingesetzt werden. Beta-Blocker reduzieren die Metastasenbildung und verbessern die Überlebensrate. Das gaben Wissenschaftler der Universitäten Witten/Herdecke und Nottingham/England heute in Barcelona bei der 7. Europäischen Brustkrebskonferenz bekannt. Frühere Laboruntersuchungen haben bereits gezeigt, dass Beta-Blocker gegen verschiedene Krebsarten helfen. Bekannt ist auch der Wirkungsmechanismus: "Krebszellen können besonders dann gut und schnell wachsen, streuen und Metastasen bilden, wenn viele Stresshormone im Körper unterwegs sind. Die Beta-Blocker verhindern nun, dass die Stresshormone an den Krebszellen andocken können. Daher kommt es auch zu weniger Wanderungen und Streuungen.
(Weitere Informationen bei Prof. Dr. Frank Entschladen, 02302/926-187, frank.entschladen@uni-wh.de)



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8. Februar 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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