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(03.08.2005)

Meilenstein in der Brustkrebstherapie



(mko) Mit dem Anti-Wirkstoff Herceptin kann die Rückfall-Quote bei Brustkrebs-Patientinnen durch
die Verabreichung des künstlichen Eiweißwirkstoffes in Kombination mit einer Chemotherapie
halbiert werden. So Professor Beckmann von der Universitätsklinik in Erlangen aufgrund neuester Studien-Ergebnisse
einer weltweiten Studie. Damit wird den betroffenen Frauen mit besonders aggressiven Brustkrebs
frühzeitig geholfen. Bestimmte Eigenschaften, die nur in einem Speziallabor exakt bestimmt werden
können, lassen den Tumor besonders aggressiv wuchern. Herceptin blockiert dieses Wachstum und
zerstört wahrscheinlich die Krebszelle. Professor Beckmann plädiert für eine sofortige Therapie nach
der Erstdiagnose. Frauen mit schwachem Herzen müssen allerdings mit Nebenwirkungen rechnen.
Die Behandlung ist allerdings teuer ( 2000 bis 3000 Euro pro Monat) und die
Krankenkassenübernehmen derzeit nur in Ausnahmefällen die Behandlungskosten. Ab September 05
ist eine neue Studie geplant, an der Frauen kostenlos teilnehmen können.



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18. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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