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Stundenlanges Computerspielen behindert Aktivität der Großhirnrinde



(mko) Ein Vorfall mit tödlichem Ausgang unter japanischen Jugendlichen in Nagasaki: eine Grundschülerin tötete eine Klassenkame-radin, weil sie glaubte, von ihr auf der WEB-Seite beleidigt worden zu sein. Das hat gezeigt, dass Men-schen, die überlange im Internet chatten, zu Gewalt neigen. So der Neurologe Professor Akio Mori von der Nihon Universität. Das ü-bermäßige Spielen von Video-Games und stundenlanges Chatten im Internet stört und behindert, so der Neurologe, die Großhirnrinde in dem Bereich, der für die Urteils-fähigkeit und Kreativität zuständig ist. Mori nennt das „Game-brain“ und bezeichnet damit den niedrigen Aktivitäts-Level, der in dieser Zeit bei diesen Menschen in der Groß-hirnrinde messbar ist.



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18. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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