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(07.06.2006)

Spitzensport: Nachweis von Gendoping möglich



(mko)Wissenschaftler entwickelten jetzt erstmals eine Methode, mit der Manipulationen der DNA bei Sportlern nachgewiesen werden kann. Beim so genannten Gendoping wird DNA von leistungsstarken Genen in die Körperzellen der Sportler eingeschleust. Sie heißen dann tDNA und sorgen vor Ort für eine erhöhte Produktion körpereigener, Stoffe, die die Leistung anregen. Für diesen Prozess nutzt man geeignete Viren als Genfähre, um die tDNA ins menschliche Genom in-tegrieren zu können. Da das resultierende Genprodukt mit der natür-lichen Substanz identisch ist, ließ es sich bisher nicht nachweisen. Erstmals wurde nn im Labor ein spezielles Verfahren entwickelt, das die wichtigsten dopingrelevanten tDNA’s, die inzwischen beim Gendoping verwendet werden, nachweisen kann.



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22. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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