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(14.06.2007)

Forscher entdecken Dickmacher-Gen



(mko) Fettleibigkeit und starkes Übergewicht haben nicht nur etwas mit Naschen zu tun. Forscher aus Leipzig haben jetzt ein Dickmacher-Gen entdeckt, mit dem engli-schen Kürzel FTO: „fat mass and obesity associated.“, das zu zweiundzwanzig Prozent für Fettleibigkeit (Adopositas) verantwortlich ist. Die Veränderung in diesem Gen hat direkt und unmittelbar etwas mit der Fettmasse und dem Übergewicht zu tun. Genauer geklärt werden muss jetzt noch, welche Rolle im genetischen Netzwerk das FTO-Gen genau spielt. Bekannt ist, dass Fettleibigkeit mit einem erhöhten Bauch- und Taillenumfang, das Risiko für einen Herzinfarkt erhöht. Denn besonders das Fett im Bauchraum ist ein sehr stoffwechselaktives Gewebe. Es produziert schädliche Substanzen, die den Blutzucker, die Blutfette und den Blutdruck negativ beeinflussen.



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8. Februar 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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