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(26.05.2010)

Vorsicht FSME: Bayer, Baden-Württemberg und Hessen sind Zecken-Risikogebiete



(mko) Auch die strengen Wintertemperaturen haben die Zecken nicht vertrieben, als Überträger von Infektionskrankheiten sind diese Spinnentierchen gefürchtet. Mit den steigenden Temperaturen hat die Zeckensaison nun begonnen. Laut Friedrich-Löffler-Institut in Greifwald wird die Zeckensaison 2010 aber normal ablaufen. Pro Jahr erkranken in hierzulande zwischen 60.000 und 80.000 Menschen an der bundesweit auftretenden Bakterieninfektion Borreliose. Besonders in Süddeutschland ist zudem das Risiko hoch, sich mit der Viruserkrankung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) zu infizieren.
Risikogebiete sind vor allem Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. In Ostdeutschland ist das FSME-Risiko in Thüringen am höchsten, sieben Regionen sind hier Risikogebiete. In den übrigen neuen Ländern sind bislang keine Risikogebiete ausgewiesen.
In den Risikogebieten nutzten inzwischen bis zu 32 Prozent der Bevölkerung die Schutzimpfung gegen FSME. Die Ständige Impfkommission empfiehlt den Impfschutz Menschen, die in Risikogebieten leben oder dorthin reisen und sich viel im Freien, etwa in Waldgebieten, aufhalten. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten.

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8. Februar 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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