
Gähnen – das Rätsel der Wissenschaft
(mko) Mit der Frühlingssonne kommt das Gähnen und die Müdigkeit. Aber warum ist das so? Noch gehört das zu den großen Rätseln der Wissenschaft. Die Menschen machen es, die Tiere, es ist gesund und in hohem Maße an-steckend, aber keiner weiß warum. Nur eines ist falsch: Gähnen ist kein stiller Schrei nach Sauerstoff so die US-Forscher Professor Robert Provine von der Universität Maryland und Roland Baenninger aus Philadelphia. Fest steht, dass Gähnen kein Trick des Atmungssystems ist, um Sauerstoffmangel im Blut zu beheben.“ Provine: „Nicht das Luftholen, sondern das Mundaufsperren ist das Wichtigste“. Jeder weiß, dass das Strecken morgens nach dem Aufstehen oft von Gähnen begleitet wird. Das ist Gymnastik für die Gesichtsmuskeln, steigert Herzschlag und Blut-druck. “Sehen wir einen anderen gähnen, ist es fast unmöglich, selbst diesen Reiz zu unterdrücken. Noch werden die Wissenschaftler nicht müde, dieses Phänomen zu ergründen. Professor Provinc: „Zweifelsfrei ist nur eines, Gähnen hält nicht wach, sondern macht schläfrig.“ Sauerstoffmangel im Blut löst man am besten mit Bewegung, etwa einem netten Spaziergang im Wald oder am Deich - danach fühlt man sich fitter und hat seine Energiereserven wieder aufgetankt.
22. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de




















