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(09.12.2004)

Geschmacksverstärker Glutamat unbedenklich – es gibt keine Hinweise auf Unverträglichkeit



(mk) Viele Menschen glauben, dass der Geschmacksverstärker Glutamat, der zum Würzen – besonders in der chinesischen Küche – verwendet wird, bei ihnen Prickeln im Gesicht, Kopfschmerzen, Schwä-chegefühle oder Herzklopfen aus-löst. So entstand der Begriff „Chi-narestaurant-Syndrom“. Richtig ist aber, dass in fast allen Lebensmit-teln heute der Geschmacksverstär-ker Glutamat zum Würzen ver-wendet wird. Über die Nahrung nehmen wir (bei normaler Misch-kost) täglich 8 bis 12 Gramm Glu-tamat auf. Unbekannt ist häufig, dass Glutamat in unserem Orga-nismus eine wichtige Funktion bei der Übermittlung von Informatio-nen im Gehirn hat. Bei normaler (und selbst bei glutaminreicher) Ernährung, so ließ jetzt die Deut-sche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn wissen, wurde bis-her, anhand von Studien keine schädigende Wirkung des Geschmackverstärkers festgestellt.








Als Glutamate werden im allgemeinen Sprachgebrauch die Salze der Aminosäure Glutaminsäure bezeichnet. Für die Verwendung in Lebensmitteln sind sechs Glutamin-säureverbindungen als Zusatzstoffe zugelassen: die Lebensmittelkenn-zeichnung lautet E 620 bis E 625 und muss auch als Einzelkenn-zeichnung angegeben werden.



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8. Februar 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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