Frühlingsblumen enthalten oft gefährliche Gift-Cocktails
(mk) Kleine Kinder lieben Knallfarben, etwa rote Tulpen, gelbe Primeln, rosa Hyazinthen. Stecken sie die
Blumen in den Mund, ist allerdings Vorsicht angesagt, denn manchmal entpuppen sich die
Frühlingsblumen als wahre Giftzwerge. In ihren Blättern, Blüten und Knollen stecken oftmals chemische
Cocktails (länger haltbar, frische Farben), die es in sich haben. So z. B. beim Alpenveilchen und Schlüsselblumen oder Primeln, die ab März und bis Mai auf Fensterbän-ken, Balkonen und Wiesen wach-sen und wahre Giftzwerge sind. Gerade Kinder können den knall-bunten Primel-Blüten manchmal nicht widerstehen. Zum Glück schmecken giftige Pflanzen fast immer bitter und beißend und was in den Mund gelangt, wird schnell wieder ausgespuckt. Manchmal treten Übelkeit, Erbrechen und Schweißausbrüche auf. Aber: Nur bei jeder 70. Pflanzenvergiftung kommt es zu wahren Komplikatio-nen.
22. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de




















