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(09.03.2005)

Magenkeim Helicobacter pylori kann für Eisenmangel sorgen



(mko) Der Magenkeim Helicobacter pylori, der für eine Vielzahl von Beschwerden verantwortlich ist
(hierzulande sind 33 Millionen Menschen mit diesem Keim infiziert, ohne es zu wissen), kann auch für
Eisenmangel (Anämie) sorgen. Patienten, bei denen die Ursache des Eisenmangels unklar bleibt, sollten
daher eine entsprechende Helicobacter-pylori-Diagnostik durchführen lassen. Wird der Keim
nachgewiesen, muss er vollständig entfernt werden (am besten mit der 7-Tage-Tripeltherapie - Kombinationspackung mit zwei Antibiotika und einem Magensäurehemmer) rät Professor Peter Malfertheiner aus Magdeburg. Indem der Magen weniger aggressive Magensäure produziert kann die angegriffene Magenschleimhaut besser regenerieren. Den Wissenschaftlern in Amerika von der Universität in Seattle war aufgefallen, dass Patienten mit Eisenmangel außer eine Infektion mit dem Magenkeim und beglei-tender Gastritis keine anderen Be-funde aufwiesen. Wurde der Keim erfolgreich entfernt, erreichte der Hämoglobin-Spiegel wieder normale Werte.



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22. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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