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(04.10.2004)

Neue Erkenntnisse bei Autismus: Vermehrt Antikörper gegen eigenes Hirngewebe gefunden



(mko) Die Vermutung, dass Autismus auf eine Autoimmunreaktion zurückgeht, hat sich jetzt durch eine Studie in Portugal verstärkt. Die Ärztin Dr. Astrid Vincente vom Wissenschaftlichen Institut in Oreias/Portugal fand im Blut von betroffenen Patienten viel mehr Antikörper gegen eigenes Hirnge-webe, als bei Gesunden. Doch ist die Immunreaktion nicht genetisch bedingt, da das Blut der Eltern kei-ne Antikörper aufwies. Noch uner-forscht ist das Auslöser-Protein, das jetzt näher identifiziert werden soll. Die Forscher vermuten, dass die Immunreaktion eine Folge der neurologischen Störung ist. So können Antikörper als Antwort auf eine Hirnschädigung in der Embryonal-Entwicklung gebildet werden.



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22. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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