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(07.04.2010)

Beta-Interferon stoppt Tumorwachstum - Funktion entschlüsselt



(mko) Wissenschaftler haben jetzt unerwartet die Funktion eines Moleküls erkannt, das Kbres-Tumore bekämpft.Es handelt sich um den immunologischen Botenstoff Beta-Interferon, der den Krebs-Tumor daran hindert, sich an das Blutsystem anzuschließen. Außerdem hemmt es die Produktion von Wachstumsfaktoren, die die Bildung neuer Adern unterstützen. Die Folge: Der Tumor kann nicht wachsen.
Im Kampf gegen Krebs erkennen und vernichten Killerzellen jeden Tag veränderte Zellen in unseren Organen. Sind Tumore erst entstanden, stören Botenstoffe des Immunsystems diese beim Wachsen. Die Wissenschaftler des Helmholz-Zentrum für Infektionsforschung/HZI in Braunschweig entdeckten unerwartet diese Funktion des Moleküls Beta-Interferon. Botenstoffe sind die Feinregulatoren von Immunzellen: Sie aktivieren oder deaktivieren Zellen, lösen die Produktion von Wachstumsfaktoren oder weiterer Botenstoffe aus, starten oder beenden eine Immunreaktion. Eines dieser Signalmoleküle wird bereits in der Therapie einiger Krebsformen genutzt: Beta-Interferon. Wie es wirkt, wissen die Wissenschaftler bisher nicht. Die Forscherin Jadwiga Jablonska vom HZI ist jetzt eine neue Wirkweise von Beta-Interferon gegen Krebs gefunden
(Veröffentlichung:"Journal of Clinical Investigation")



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8. Februar 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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