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(14.11.2008)

Nach Magen-OP: Entzündungshemmer verhindert Magenkrebs



(mko) Nach einer Magenoperation leiden Patienten oft dauerhaft daran, dass der Inhalt aus dem
Dünndarm in den Magen zurückfließt. Die Betroffenen erkranken überdurchschnittlich oft an Magenkrebs, auch wenn keine weiteren krebsauslösenden Substanzen vorhanden sind. Japanischen Forscher wiesen jetzt nach, dass dies mit Hilfe eines Entzündungshemmers vollständig verhindert werden kann. Sie unterzogen die Tiere einer Magenoperation und gaben ihnen anschließend das Medikament Meloxicam, das den Entzündungsfaktor Cox-2 hemmt. Keine der so behandelten Ratten erkrankte an Magenkrebs, im Gegensatz zu den Kontrolltieren, von denen jedes dritte erkrankte. Mit ihrer Studie belegen die Japaner erstmals einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Rückfluss von Dünndarminhalt in den Magen, der Produktion des Entzündungsfaktors Cox-2 und der Entstehung von Magenkrebs. Cox-2, das auch an anderen Tumoren beteiligt ist, erweist sich damit als wichtiges Ziel in der Krebsmedizin. (Quelle: Kanazawa University in Japan)
Siehe: http://www3.interscience.wiley.com/journal/120777538/issue



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22. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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