Ohrenschmerzen: statt Antibiotika lieber Lebertran und Vitamine
(mko) Viele von uns kennen das noch: täglich einen Löffel Lebertran. Jetzt ruft die New Yorker
Kinderärztin Dr. Linda Linday El-tern in den USA verstärkt dazu auf, Antibiotika vorsichtiger zu vera-breichen. Häufig helfen z. B. bei Ohrenschmerzen auch Lebertran und Vitamine. Denn wer Antibioti-ka häufig hochdosiert einnimmt, wird leicht resistent, d. h. die Wi-derstandfähigkeit von Erregern gegen die Wirkung von Antibiotika nimmt zu. Eine erworbene Resis-tenz wird weitervererbt. Und: Ent-wickelt sich eine Resistenz, so ent-steht meistens auch gleichzeitig eine sogenannte Kreuzresistenz, d. h., die betreffenden Erreger wer-den auch gegen alle Antibiotika widerstandsfähig, die sich in ihrer Wirkungsweise ähnlich sind.
Lebertran (heute geschmacklich verfeinert) wird aus frischen Lebern von Dorsch und Seeschellfisch ge-wonnen und enthält Vitamin A und D und zahlreiche ungesättigte Fett-säuren und Spurenelemente.
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