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(26.06.2006)

Höchststände bei Pestiziden in Gemüse und Obst



(mko) Salat, Paprika, Erdbeeren werden zu häufig mit krebserregenden Pestiziden behandelt. Das aber erfährt der Verbraucher erst eineinhalb Jahre später, nachdem diese Lebensmittel verzehrt wurden. So ein Experte von „Greenpeace“. Nach bisher unveröffentlichten Daten der EU-Kommission waren 47 Prozent der Obst- und Gemüsesorten mit Pestiziden belastet. Umwelt- und Verbraucherschützer fordern des-halb einen sofortigen Maßnahmen-plan, um die Pestizidrückstände in Lebensmitteln zu senken. Notwendig, so Greenpeace, seien zeitnahe Auskünfte, zudem müssen die Le-bensmittelkontrollen verstärkt wer-den. Viele der nachgewiesenen Rückstände sind krebserregend, schädigen die Nerven, haben nega-tive Folgen für die Fortpflanzung und schädigen das Hormon- und Immunsystem. Die Pestizidwerte wurden kürzlich von der EU-Kommission auf dem „European Pesti-cides Residue Workshop- EPRW 2006 “ vorgestellt.



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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