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Genmutation - mögliche Ursache für plötzlichen Kindstod



(mko) Forscher vermuten, dass die Ursache für den plötzliche Kindstod offenbar genetisch bedingt sei und, dass ein Gendefekt das Nervensystem schädigt und die Kontrolle des Herzens und der Lunge durch das Gehirn beein-trächtigt. Nach ihren Beobachtun-gen starben in zwei Generationen 21 Kinder von neun Familien, die der speziellen Religionsgemein-schaft der „Amish people“ angehörten, am plötzlichen Kindstod. Bei den vier Kindern, die genetisch untersucht wurden, wa-ren beide Kopien des Gens TSPYL (testes-specific protein Y-encoded-like) verändert. Angehörige hatten maximal eine Kopie des veränder-ten Gens. Betroffene Kinder wirken nach der Geburt gesund, entwi-ckeln aber schon frühzeitig Fehl-funktionen ihrer Organe und ster-ben meist im ersten Lebensjahr an Herz- oder Lungenversagen.



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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