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(17.04.2012)

Sport hilft bei Monatsbeschwerden



(mko) Einmal im Monat gerät der Zeitplan von Frauen völlig durcheinander, der Kopf
brummt, es stört die Fliege an der Wand. Mediziner sprechen dabei von dem Prämenstruelles Syndrom (PMS - Beschwerden vor der Monatsblutung. Dabei hilft Sport, denn sich vielo bewegen sei es durch Spaziergänge oder Waklken regt die Durchblutng an und da wirkt krampflösend. Alkohol ,Nikotin und Stress sollten man in dieser Zeit möglichst meiden. Auch Mönchspfeffer, Johanniskraut odert Traubensilberkreze - pflanzliche Mittel lindern die Beschwerden. Ebenso eine Art Mischcocktail aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Gamma-Linolensäure, Ölsäure, Linolsäure, eine Mischung weiterer mehrfach ungesättigter Fettsäuren sowie Vitamin E) - das jedenfalls besagt eine Studie aus Brasilien, an der 120 Frauen im gebärfähigen Alter teilnahmen. 80 Frauen mit PMS erhielten täglich einen Cocktail (Kapseln mit 1-3 Gramm) aus verschiedenen Fettsäuren, während 40 weitere ein wirkstofffreies Placebo erhielten. Ergebnis: Nach drei Monaten hatten sich die Beschwerden bei allen Frauen verringert, am meisten jedoch bei denjenigen, die eine hohe Dosis der Fettsäuren erhalten hatten. Der Effekt verstärkte sich nach sechsmonatiger Einnahme noch.

Zu den Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms gehören mehr als 150 Symptome die unterschiedlich häufig und unterschiedlich intensiv auftreten. Meist in der zweiten Zyklushälfte und mit dem ersten oder zweiten Tag der Regelblutung verschwinden sie wieder. Es beginnt mit Abgeschlagenheit oder Reizbarkeit bis hin zu Verdauungsproblemen, Ödemen und Depressionen.

Etwa drei Viertel aller Frauen im gebärfähigen Alter klagen über prämenstruelle Beschwerden, davon leidet etwa ein Viertel an einem ausgeprägten PMS. Bei fünf Prozent sind die Beeinträchtigungen sogar so schwerwiegend, dass ihre Lebensqualität erheblich eingeschränkt ist.
Was hinter der positiven Wirkung der Fettsäure-Mischung steckt, können die Forscher noch nicht sagen. Sie vermuten jedoch, dass die Fettsäuren die Bildung des Gewebehormons Prostaglandin beeinflussen, das wiederum die Wirkung des Hormons Prolaktin hemmen kann. Eine Überempfindlichkeit gegen Prolaktin war bereits in früheren Studien mit dem Entstehen von PMS in Verbindung gebracht worden.

Siehe auch: Prämenstruelles Syndrom: Kalzium- und Vitamin-D-haltige Ernährung hilft/Gesundheit von A-Z



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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