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(04.05.2006)

Rückentatoos: Tätowierungsfarbe im OP hinderlich



(mko) Peppige Rückentätowierungen haben Kultstatus: Robbie Williams, David Beckham und Angela Jolie schmücken ihre Körper mit Bildern. Motive, die unter die Haut gehen und frech aus dem Hosenbund ragen, können im Fall einer erforderlichen Narkose und auch im Kreissaal Probleme bereiten. Sie stören z.B. bei einer regionalen Betäubung und machen eine alternatives Vorgehen notwendig, da sie meist genau über den Zwischenwirbelräumen liegen, die bei einer Regionalanästhesie genutzt werden. Eine regionale Betäubung mit einem Einstich durch die tätowierte Haut birgt das Risiko einer Entzündung. Denn durch den Einstich können allergene und eventuell giftige Farbpig-mente in tiefere Gewebeschichten gelangen und dort Irritationen hervorrufen. Daher sollten Hautpunk-turen bei Regionalanästhesien durch die tätowierte Haut unbe-dingt vermieden werden. Zu suchen sind andere Wirbelzwischenräume, die keine Tätowierungsfarbe enthalten oder bei einer Geburt, bei der eine Narkose nötig wird, sollte vor dem Nadeleinstich ein oberflächlicher Hautschnitt gemacht werden.



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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