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Erster Wundverband mit integriertem Schmerzmittel



(mko) Schmerzen sind nicht nur teuer, ständige Schmerzen führen auch zu Depressionen, Schlafstörungen, Brechreiz und zu gesellschaftlicher Isolation. Acht Millionen Schmerzpatienten verursachen allein in Deutschland jedes Jahr 25 - 30 Millionen Euro an direkten (Medikamenten, Klinikaufenthalte) und indirekten (Arbeitsausfälle) Kosten. “Daher ist es unser Ziel, so der Schmerzexperte Professor Jürgen Osterbrink aus Nürnberg auf einem Kongress der Firma Coloplast in Köln, die Schmerzwahrnehmung der Pflegekräfte zu verbessern. Wir erreichen das mit einer Verzahnung von medizinischen und pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen, um aus dem Blickwinkel beider Wissenschaften eine adäquate Behandlung durchführen zu können.“
Ein innovativer Therapieansatz – der erste Schaumverband mit einem integrierten Schmerzmittel – der Schaumverbandes „Biatain Ibu“ wurde im April 2006 in allen Apotheken, Sanitätshäusern und Kliniken eingeführt. Dieser innovative Verband kann für 1,2 Millionen Menschen in Deutschland, die akut an chronischen Wundschmerzen leiden und für fünf Millionen Diabetiker, die an einem schmerzhaften diabetischen Fußsyndrom erkrankt sind, der Durchbruch zu einer Lebensqualität ohne Schmerzen sein. Denn: der Schaumverband enthält eine geringe Dosis des Schmerzmittels Ibuprofen (0,5 Milligramm).Das Prinzip: Bei Austritt des Wundsekrets wird das Schmerzmittel lokal freigesetzt, das heißt, Wunde und Schmerz werden gleichzeitig behandelt. Die Schmerzlinderung überbrückt auch den oft schmerzhaften Verbandswechsel. „Wunden sind in Deutschland immer noch ein Tabuthema. Deshalb brauchen wir neue Therapieansätze, um den betroffenen Menschen zu helfen“, so Professor Osterbrink. Mehr Infos zu dem
neuen Wundverband unter: Biatain-Ibu



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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