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(28.01.2005)

Je tiefer der Schlaf, desto besser das Gedächtnis



(mko) Eines Tages wird man mit Tabletten Gedächtnis-Defizite ausgleichen können. So Schlafforscher der Kieler Universität. Dr. Robert Göder: „Im Tiefschlaf Gelerntes wird im Gedächtnis gespeichert. Unterscheiden muss man allerdings zwischen Gedächtnis, dass durch bewusstes Lernen entsteht, etwa beim Lernen eines Prüfungsstoffes, sowie Gedächtnis, das vorwiegend unbewusst entsteht, wie z. B. bei Bewegungsabläufen.“ Für das be-wusste Gedächtnis spielt der Tief-schlaf eine wichtige Rolle. Bei vie-len seelischen Erkrankungen ist der Tiefschlaf gestört (Schizophrenie) und das schadet dem Gedächtnis. Aufgrund der neuen Erkenntnisse sollen nun zur gezielten Beeinflus-sung des Schlafes, Medikamente entwickelt werden, um Gedächt-nisdefizite auszugleichen.



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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