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(24.02.2009)

Tulpen, Primeln, Hyazinthen sind oft giftig



(mko )Bunte Tupfer auf dem Festerbrett: Tulpen, Primeln oder Hyazinthen. Besonders kleine Kinder lieben diese knallbunten Farben, Hunde und Katzen ebenso. Die leuchtenden Blüten verführen dazu, Teile der Blumen in den Mund zu stecken oder anzuknabbern. Als Folge treten dann Übelkeit und Brechreiz auf. Denn: Manchmal entpuppen sich die Frühlingsblumen als wahre Giftzwerge. In ihren Blättern, Blüten und Knollen stecken oft chemische Cocktails, etwa für längere Haltbarkeit und Farbenfrische. So z. B. beim Alpenveilchen, Schlüsselblumen oder Becherprimeln, die ab März und bis Mai auf Fensterbän-ken, Balkonen und Wiesen wachsen. Bei Allergikern kann schon die zarteste Berührung einer Becherprimel zu dramatischen Reaktionen führen. Schuld ist eine Absonderung aus feinen Haaren an Blättern und Stängeln der Primel, auf die die Haut mit Reizungen und Entzündungen reagiert. Einen ähnlich gearteten Stoff enthalten die Knollen der Alpenveilchen, mit denen man allerdings wesentlich seltener in Berührung kommt. Giftig sind beide Zimmerpflanzen jedoch nicht!



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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