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(10.01.2007)

Studie: Kinder oft Schuld am Übergewicht der Eltern



(mko) Kinder lieben Salami-Pizzen, Hotdogs, Pommes mit Mayonnaise und Makkaroni mit viel Soße. Aber: wird der Teller nicht leer gegessen, wandern die Reste schnell in den Mund der Eltern. Eine Untersuchung der Universität Iowa/USA zeigt, dass diese Resteverwertung die Eltern dick macht. Auch hierzulande ist diese „Resteverwertung“ der „Überbleibsel populär. Unbewusst werden so aber täglich zuviel „versteckte“ Fette aufgenommen. Die Untersuchung deckt auch auf, dass Familien, im Gegensatz zu kinderlosen Paaren häufiger Fertiggerichte verzehren, wie z.B. Pizzen, Pommes, Burger oder Eis. Auch, wenn diese Lebensmittel meist nur für die Kids gekauft werden, sorgt der tägliche „Bissen“ dafür, dass die Eltern allmählich immer dicker werden. Der Grund: laut Studie werden so täglich 4,9 Gramm Fett mehr aufgenommen, davon 1,7 Gramm gesättigte Fettsäuren, die das Risiko von Herzerkrankungen erhöhen. In Deutschland wird empfohlen bis zu 40 Gramm Streich- und Kochfett und 30 - 40 Gramm nicht sichtbare Fetten, z.B. in Käse, Gebäck oder Milch, aufzunehmen. Zur Erinnerung: 100 Gramm Bratwurst enthalten allein 32 Prozent Fett, 50 Gramm Kartof-felchips 40 Prozent „versteckte“ Fette.



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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