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Feuer und Flamme - Verliebtheit ist für das Gehirn wie hungrig sein



(mko) Verliebte geraten häufig völlig aus dem Häuschen, wenn sie das Bild ihres Angebeteten anschauen und sprechen dann gern von inten-siven Gefühlen. Hirnforscher haben diese Verliebtheit jetzt wissen-schaftlich untersucht. Ihr Fazit: die emotionalen Zentren des zentralen Nervensystems (ZNS) erwachen erst in reiferen Phasen einer Bezie-hung. Hier sind es die dopaminrei-chen Regionen des Gehirns, die „antworten, die normalerweise mit Motivation und Belohnung zu tun haben. Das Hirn Verliebter scheint dagegen sehr fixiert auf das Be-dürfnis und seine Befriedigung. Beim Blick auf den Liebsten sind die gleichen Hirnteile aktiv wie beim Essen von Schokolade. Eine wichtige Rolle scheint hier das Hormon Serotonin zu spielen, das sowohl bei Zwangspatienten (ob-sessive Störungen) als auch bei Verliebten erniedrigt ist.



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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