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(23.08.2006)

Reizdarm: Ältere sollten mehr probiotische Lebensmittel essen



(mko) Das Gleichgewicht von „freundlichen“ und „unfreundlichen“ Bakterien im Körper lässt mit dem Alter nach. Als Schutz vor einem Reizdarm-Syndrom, einer Lebensmittelvergiftung, vor Verstopfung und einer Reihe von Durchfällen (z.B. bei Einnahme von Antibiotika oder bei einer Strahlenbehandlung) sollten besonders ältere Menschen ab 60 Jahren über einen längeren Zeitraum täglich 100 Gramm probiotische Lebensmittel essen (Joghurt oder auch Kapseln), denn die darin enthaltenen „freundlichen“ Bakterienstämme können sich nicht auf Dauer im Darm ansiedeln und sind spätestens nach drei Wochen nicht mehr nachweisbar. Das Wort „probiotisch“ stammt aus dem Griechischen „pro bios“ und bedeutet „ für das Leben“. Produkte mit dieser Bezeichnung enthalten spezielle Mikroorganismen, die lebend in die Darmflora gelangen, diese günstig beeinflussen und die Immunabwehr stärken. Denn: Sie gleichen das Ungleichgewicht von 1000 „unfreundlichen“ Bakterien, die ältere Menschen mit sich herumtragen, wieder aus. Bifidobakterien und Lactobazillen so heißen diese „freundlichen“ Bakterienstämme. Wichtig ist die genaue Auszeichnung auf den Produkten Bio-Joghurt allein reicht als Bezeichnung nicht aus.



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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