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(25.02.2008)

Dengue-Fieber in Thailand und Indonesien



Obwohl die Regenzeit in Südostasien erst im Mai beginnt, sind offensichtlich schon jetzt zahlreiche Stechmücken besonders aktiv und übertragen vermehrt Krankheitserreger. So meldet Thailand mit zurzeit vier Verstorbenen und 2.824 Erkrankungen an Dengue-Fieber fast doppelt so viele Fälle wie im Vorjahr. In Indonesien sind bereits 37 Menschen an der Virusinfektion gestorben, 2.347 sind aktuell erkrankt. "Reisende sollten unbedingt auf einen guten Mückenschutz achten und sich über die Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge von einem reisemedizinisch qualifizierten Arzt oder Apotheker beraten lassen", empfiehlt PD Dr. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf.

Dengue-Viren sind in der Region weit verbreitet und werden von tagaktiven Mücken mit dem Stich auf den Menschen übertragen. Nach zwei bis sieben Tagen beginnt die grippeähnliche Erkrankung mit hohem Fieber, starken Kopf- und Gliederschmerzen sowie einem Druckschmerz hinter dem Auge. Diese akuten Symptome klingen nach etwa einer Woche ab. Es dauert dann jedoch oftmals noch einige Zeit bis zur vollständigen Erholung. Kommt es zu einer zweiten Infektion mit dem Dengue-Virus, ist ein schwerer Krankheitsverlauf mit inneren Blutungen oder Schocksymptomen möglich.
Dengue Fieber



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6. Februar 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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