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(14.07.2011)

Zahntourismus: Kostenvorteil in den EU-Oststaaten kann schnell zum Nachteil werden



(mko) Wer bei einer Zahnbehandlungen in den Beitritts-Ländern der Europäischen Union nur den Kostenvorteil im Auge hat, könnte schnell eines Besseren belehrt werden. In Polen und Ungarn ist der Zahnersatz z. B. bis zu 70 Prozent günstiger als hierzulande. Seit der EU-Osterweiterung können Patienten Zahnbehandlungen dort zu den üblichen Sätzen bei ihrer Krankenkasse abrechnen. Bei größeren Eingriffen wie Zahnersatz ist eine entsprechende Vor- und Nachbehandlung bei nur einer Woche Auslandsaufenthalt jedoch sehr schwierig. Probleme entstehen oft bei der Nachbesserung des Zahnersatzes.Wird z.B. eine Korrektur bei einem deutschen Zahnarzt notwendig, muss das privat bezahlt werden und so wird der Kostenvorteil schnell zum Kostennachteil. Regressansprüche lassen sich kaum durchsetzen. Patienten, die eine Behandlung in den Ländern der EU-Osterweiterung planen, sollten sich vor der Behandlung bei der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) informieren, z. B. im Internet unter:

www.KZBV.de unter: Zahntourismus.



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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