Busreisen: Thrombosen und Wadenkrämpfe durch einfache Bewegungen vermeiden
(mko) Senioren, die eine Osterreise - Städtetour oder Kurzreise - mit dem Bus planen, können mit einfachen Bewegungen das Risiko einer Venen-Thrombose gering halten. Denn bei längeren Fahrten treten leicht Thrombosen und Wadenkrämpfe durch das lange Sitzen auf. Dagegen hilft häufiges, kurzes Aufstehen und die Füße einzeln zu drehen oder strecken. Auch die Einnahme von Acetylsalicylsäure-Tabletten ist ratsam. Denn: für die Beine bedeuten lange Reisezeiten meist lange Ruhestellung in abgeknickter Haltung.Schnell tritt da ein Blutstau auf, da sich die Gefäße verengen. Es kann sich auch eine Thrombose (gefährliche Blutklumpen in den Venen) bilden. An einer Venenerkrankung leiden in Deutschland 22 Millionen Menschen, oft ohne es zu wissen.
Besichtigungen, Zeitdruck, enge Terminvorgabe, späte Nachtmahlzeiten und langes Sitzen sowie Temperaturwechsel durch die Klimaanlage im Bus führen oft zu Erkältungen oder Reisediarrhö. Häufig kommt es zu Wadenkrämpfen und geschwollenen Beinen. In den meisten Fällen löst sich der Thrombus aber wieder auf und die Schmerzen verschwinden.
8. Februar 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de





















