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(02.03.2005)

Trotz Flugangst gelassen in die Ferien fliegen



(mk) Trotz Reiselust und Fernweh leiden viele Menschen unter Flugangst. Dazu gehören Symptome wie Schweißausbrüche, Hitze- und Kälteschauer, Kopfschmerzen, Herzrasen, Atemnot und Schwin-del, Übelkeit und Blutdruckanstieg. Wer schon mit Magengrimmen ein Flugzeug betritt, sollte auf seine Atmung achten. Durch die zuneh-mende Angst atmet man schneller und flacher und es wird mehr Koh-lendioxid abgegeben, was wieder-um automatisch zu Muskelver-spannungen, Schwindel oder Herz-klopfen führt. Manchmal kommt es sogar zur Hyperventilation. Jetzt verschiebt sich das Säure-Basen-Gleichgewicht bis hin zu einer völ-lig verkrampften Haltung und dies wiederum verstärkt die Angst noch. Was hilft: Techniken wie z. B. das Modell-Lernen. Der Betrof-fene beobachtet Personen in angst-auslösenden Situationen und lernt so, positive Verhaltensweisen der anderen zu übernehmen. Ebenso hilft sich während des Fluges abzu-lenken: lesen, unterhalten oder fernsehen. Passagiere, die leicht reisekrank werden, sollten im Mit-telgang, nahe der Tragfläche, sitzen und öfter mal Kaugummi kauen oder einen Apfel essen. Freiverkäufliche Medikamente gegen Reisekrankheit - eine Stunde vor Abflug nehmen – gibt es in allen Apo-theken. Kinder erhalten spezielle Medikamente und Tropfen. Neigt man zu schmerzhaften Blähungen, sollte man mit Tees (Anis, Fenchel, Kamille) vorbeugen. Vor dem Ab-flug blähende, und schwere Mahl-zeiten und Speisen meiden.



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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