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(23.09.2008)

Prag-Besucher sollten sich vor Reiseantritt gegen Hepatitis-A-impfen lassen!



Reisende nach Prag und Umgebung sollten sich z.Zt. gegen Hepatitis-A impfen lassen, denn zur Zeit gibt es auffällig viele Hepatitis-A-Erkrankungen in der Region um Tschechiens Hauptstadt Prag. Bis zum 20. September meldeten die Gesundheitsbehörden nahezu 400 Fälle, darunter 138 Schulkinder.
So eine Empfehlung des Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf.
Centrum für Reisemedizin

Hepatitis A ist eine Form der Gelbsucht. Die Erreger werden von infizierten Menschen mit dem Stuhl ausgeschieden und verbreiten sich oft über verunreinigte Nahrung oder Getränke, aber auch durch Schmierinfektion von Mensch zu Mensch. Das Infektionsrisiko erhöht sich bei schlechten hygienischen Bedingungen oder durch die gemeinsame Benutzung von Sanitäranlagen.
Die Krankheit bricht etwa 2 bis 6 Wochen nach der Ansteckung aus. Es entsteht ein allgemeines Krankheitsgefühl, das von Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Druckschmerzen im rechten Oberbauch begleitet wird. Nach einigen Tagen kann sich die Haut gelb verfärben, der Urin wird dunkel und der Stuhl hell. Die Gelbfärbung der Haut hält oftmals einige Wochen an, auch wenn sich der Erkrankte längst besser fühlt. Bei Kindern verläuft die Hepatitis A meistens leicht. Bei Erwachsenen treten jedoch mit steigendem Alter zunehmend Komplikationen auf. In manchen Fällen kommt es zu einem lebensbedrohlichen Leberversagen.



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8. Februar 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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