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(13.04.2011)

Masern sind ansteckend und breiten sich nicht nur in Deutschland aus!



(mko) Masern sind ansteckend und werden durch Viren hervorgerufen, die über Tröpfchen übertragen werden.
Letztes Jahr traten die meisten Fälle in Bayern auf, gefolgt von Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Berlin . Seit Jahresbeginn bis Mitte März 2011 wurden insgesamt 234 Masern-Fälle registriert. Auch in diesem Jahr werden die meisten Erkrankungen aus Bayern gemeldet , gefolgt von Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen . Der Impfstatus sollte bei Kindern, aber

Nach einer Inkubationszeit von 8 bis 12 Tagen kommt es zu rötlichem, großfleckigen Ausschlag. Weitere Symptome sind hohes Fieber, Bronchitis, Abgeschlagenheit und Lichtempfindlichkeit, als Komplikationen können Lungen-, Mittelohr- und Hirnhautentzündung hinzukommen. Selten werden auch andere Organe mitbetroffen. Es erkranken vorwiegend Kinder. Jugendliche und Erwachsene, die nicht geimpft sind, zeigen oft einen atypischen und schweren Krankheitsverlauf. Die Diagnose erfolgt über den Antikörpernachweis oder den direkten Virusnachweis.
Masern, Mumps, Röteln (MMR): Die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln sollte mit einem Kombinationsimpfstoff (MMR-Impfstoff) durchgeführt werden, in der Regel im Alter von 11 bis 14 Monaten. Bis zum Ende des 2. Lebensjahres soll auch die 2. MMR-Impfung erfolgt
sein, um den frühestmöglichen Impfschutz zu erreichen.

Nach Kontakt zu Masernkranken können unter9 Monate alte Säuglinge nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung alternativ Immunglobuline zum Schutz voreiner Erkrankung erhalten. Nach einer Immunglobulingabeist die MMR-Impfung für 5 bis 6 Monate nicht sicher wirksam. Dies sollte bei der Indikation zur Immunglobulingabeberücksichtigt werden.
Empfohlen wird die MMR-Impfung auch für alle nach 1970 geborenen Erwachsenen mit unklarem Impfstatus,ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit,insbesondere wenn sie im Gesundheitsdienst, in der Betreuung von Immundefizienten oder in Gemeinschaftseinrichtungen
arbeiten.

Empfehlung Robert-Koch-Institut



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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