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(13.04.2011)

Flugreisen: Täglich benötigte Medikamente gehören ins Handgepäck



(mko) Endlich Ostern,endlilch Urlaub, aber dann fehlt plötzlich der Koffer auf dem Gepäckband. Wer unter zu hohem Blutdruck, Diabetes oder anderen chronischen Erkrankungen leidet oder Malariatabletten zur Prophy-laxe einnimmt, sollte auf Reisen dringend benötigte Arzneimittel im Handgepäck mitnehmen. Seit dem 11. September dürfen allerdings Arzneimittel hier nur mit besonderer Bescheinigung (beglaubigte Rezeptkopien mit dem Namen, der auch auf dem Flugticket vermerkt ist) mitgenommen werden. Natürlich kann man nötige Medikamente im aufgegebenen Koffer transportieren. Jedoch können manche Arzneimittel die Minusgrade, die im Gepäckraum oft herrschen, nicht vertragen. Zum Beispiel Peptid-Arzneimittel wie Insulin oder Beta-Interferone, sie sollen nicht eingefroren werden. Hier ist es ratsam, diese Mittel bei der Bord-Crew abzugeben. Ratsam ist jedoch, sich vor Abflug bei der Airline danach zu erkundigen und mit dem Apotheker ein Beratungs-gespräch über mögliche Qualitäts-einbußen bei Medikamenten durch zu starkes Sonnenlicht oder zu niedrige Tem- peraturen zu führen.

Im Handgepäck dürfen seit August 2006 nur noch Flüssigkeiten in Behältern bis zu 100 ml Fassungs-vermögen in transparenten, verschließbaren Plastikbeuteln, die nicht größer sind als 1 Liter (Drogerie-Handel), mitgenommen werden, Medikamente und Spezialnahrung wie Diabetiker- und Babynahrung sind davon allerdings ausgenommen



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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