Medizin-Korrespondenz: Gesundheit, Wellness und Reisen  
Reisemedizin    
News
Medizin
Naturheilverfahren
Wellness
Medical Wellness
Reisemedizin
Service
Gesundheit von A-Z
Archiv
RSS-Feed
PR-Beratung
Kontakt

(27.04.2005)

Zeckenbisse nicht unterschätzen - FSME-Impfung für Risikogebiete



(mko) Wald- und Wiesen-Spaziergänger sollten die Zeckengefahr nicht unterschätzen, denn jede fünfte Zecke in Deutschland ist mit Borreliose-Erregern infi-ziert. Die zweite durch Zeckenbisse verursachte Erkrankung ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis FSME, eine durch Zecken übertra-gene Gehirninfektion, gegen die man sich jedoch impfen lassen kann.
Wer z. B. einen Kurztrip nach Polen, in Teilgebiete der schwedischen Ostseeküste, ins Baltikum,
in den Norden der Schweiz oder in den Osten Österreichs, nach Ungarn und Kroatien plant, sollte sich,
so Dr. Jochen Süß vom Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin, gegen FSME impfen lassen.
Gegen Borreliose (Zecken lieben Bodennähe, Wassernähe und Krautschichten im Wald) gibt es noch
keinen Impfschutz: Hier helfen schützende Kleidung (lange Hosen, lange Hemdsärmel, dichtes
Schuhwerk) und spezielle Haut-schutzmittel (für die empfindliche Haut als Körpermilch) mit einer
Langzeitwirkung von vier Stunden gegen Bisse. Der Schutz muß auch unter der Kleidung aufgetragen
werden. Nach jeder Wanderung sollte der Körper nach Zecken abgesucht werden – besonders bei
Kindern. Erste Anzeichen eines Bisses: typische Wanderrötung, die sich aber erst nach einigen
Tagen um die Bissstelle herum ausbreitet. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Mehr Infos über: Bundesinstitut f. Risikobewertung,
Berlin, Jochen Süss oder Robert Koch Institut, Berlin.



KontaktImpressumWerbung
23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







Gesellschaft für biologische Krebsabwehr + Krebskompass


Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. ist ein unabhängiger, gemein­nütziger Verein zur ... [Mehr...]



• DIE WIEDRENTDECKUNG DER ZUVERSICHT






    XING