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(19.01.2011)

Tulpen, Primeln, Hyazinthen sind oft giftig



(mko) Kleinkinder und manchmal auch Katzen oder Hasen lieben knallbunte Blüten z.B. gelbe oder rote Tulpen, Primeln oder Hyazinthen und Alpenveilchen. Die leuchtenden Farben verführen dazu, die Blüten in den Mund zu stecken oder die Blüten anzuknabbern. Das kann Übelkeit und Brechreiz verursachen. Denn: Manchmal entpuppen sich die Frühlingsblumen als wahre Giftzwerge. In ihren Blättern, Blüten und Knollen stecken oft chemische Cocktails, etwa für längere Haltbarkeit und Farbenfrische. So z. B. beim Alpenveilchen, Schlüsselblumen oder Becherprimeln, die ab März und bis Mai auf Fensterbänken, Balkonen und Wiesen wachsen.
Bei Allergikern kann schon die zarteste Berührung einer Becherprimel zu dramatischen Reaktionen führen. Schuld ist eine Absonderung aus feinen Haaren an Blättern und Stängeln der Primel, auf die die Haut mit Reizungen und Entzündungen reagiert. Einen ähnlich gearteten Stoff enthalten die Knollen der Alpenveilchen, mit denen man allerdings wesentlich seltener in Berührung kommt. Giftig sind beide Zimmerpflanzen jedoch nicht!



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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