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(26.05.2009)

Gefährliche Giftpflanze verursacht Leberschäden



In Deutschland breitet sich die gefährliche Giftpflanze Jakobskreuzkraut immer mehr aus. Das gelb
blühende Gewächs (Blütezeit ab Juli) ist bereits für den Tod etlicher Pferde verantwortlich und jetzt gab es auch einen ersten Todesfall bei einem Menschen. Das Jakobskreuzkraut produziert so genannte Pyrrolizidinalkaloide und die könnenschon in geringen Dosen die Leber schädigen. Als Spätfolge droht Leberkrebs. Werden größere Mengen konsumiert droht ein tödlicher Leberschaden.
In Baden-Württemberg hat eine Frau während der Schwangerschaft große Mengen eines Gesundheitstees getrunken, der eine Pflanze mit Pyrrolizidinalkaloiden enthielt. Dadurch wurde die Leber des Fötus so sehr geschädigt, dass das Kind kurz nach der Geburt verstarb. Momentan wird am Pharmazeutischen Institut untersucht, ob diese toxischen Stoffe in die Nahrungsmittelkette gelangen können. Es mehren sich die Hinweise, dass das Toxin möglicherweise in die Milch von Kühen übergehen kann, die Jakobskreuzkraut gefressen haben. Durch Bienen kann es zudem in Honig gelangen; dort wurde es bereits nachgewiesen.



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8. Februar 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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