Vorsicht bei Johanniskraut und anderen Medikamenten
(mko) Mangelndes Licht macht viele Menschen depressiv, das heißt, die entwickeln eine Winterdepression. Da hilft eine Therapie mit Johanniskraut, das die Lichtempfindlichkeit erhöht und dadurch stimmungsaufhellend wirkt. Johanniskraut-Präparate sind einigen chemischen Mitteln durchaus ebenbürtig und helfen wunderbar gegen leichte Depressionen sowie bei Angst- und Spannungszuständen. Dennoch sollte man bei der Kombination mit anderen Medikamenten vorsichtigt seinund den Apotheker um Rat fragen: Johanniskraut regt die Bildung eines bestimmten Enzyms in der Leber an, das daraufhin einige Medikamente besonders schnell abbaut. Das gilt für die Anti-Baby-Pille eine Reihe von Herzmitteln, aber auch Asthma- und Aids-Medikamente sowie einige chemische Antidepressiva.
Siehe auch: Johanniskraut bei Depressionen : Qualität hat Einfluss auf die Wirkung
Gesundheit von A-Z.
23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de




















