Pilze: Giftiger Knollenblätterpilz sieht aus wie ein Champignon
(mko) Wer sucht der findet. Aber: Nur gute Pilzkenntnisse schützen vor einer Vergiftung. Vorsicht ist z. B. geboten bei dem Grünen und dem Weißen Knollenblätterpilz ( Hutunterseite rein weiße Lamellen) , die richtig giftig sind, allerdings eine große Ähnlichkeit mit dem einfachen Feldchampignon aufweisen. Die wenigen, aber eindeutigen Unterschiede, sollte man allerdings schon bei der Pilzsuche beachten: Der grüne Knollenblätterpilz wächst unter Eichen und im Nadelwald, hat einen gelb-olivgrünen Hut und vor allem weiße (und nicht, wie der essbare Champignon rosa-bräunliche) Lamellen an der Unterseite des Hutes. Beide Arten der Knollenblätterpilze enthalten hochgiftige Peptide, die Zellen in der Dünndarmschleimhaut, der Leber und Nieren angreifen. In der Regel treten 8-14 Stunden nach Verzehr der Pilze heftige Bauch-schmerzen auf. Eine weitere giftige Pilzart ist der Fliegenpilz, in der Form dem Knollenblätterpilz ähnlich, aber mit einem roten Hut mit weißen Tupfen. Vergiftungser-scheinungen treten hier schon 20 Minuten nach dem Verzehr auf. Pilzerperten in der Nähe kann man über die Giftrufzentrale München , Tel: 089-1920 erfragen.
Giftzentrale Berlin: Tel: 030 - 19240
Giftzentrale München: Tel: 089 -19240
Giftzentrale Mainz Internetadresse: www.ginftinfo.uni-mainz.de
8. Februar 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de





















