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(15.02.2011)

Bei Mungeruch häufiger Zunge bürsten



(mk) Hilfe mein Kollege leidet unter Mundgeruch!. Immerhin sind zwanzig Prozent aller Deutschen davon betroffen. Die Betroffenen wirken oft unsicher, gehemmt und sprechen oft nur noch mit vorgehaltener Hand. Wer Medikamente wie Antihistamine, Abführ- und Schmerzmittel, Antidepressiva, Blutdruckmittel und Medikamente zur Wasserausscheidung (Diuretika) einnehmen muss, neigt zudem noch zu einem trockenen Mundgefühl. Da helfen weder Kaugummi mit Pfefferminzgeschmack, noch Mundspray, denn nach nur 15 Minuten ist das Übel wieder da.
US-Experte Jon L. Richter aus Philadelphia/USA rät z. B. dazu sich täglich nicht nur mehrmals die Zähne zu putzen, um den bakteriellen Belag zu entfernen, sondern intensiv auch die Zunge zu bürsten – besonders am hinteren Ende zum Rachenraum hin -, denn hier sitzen die sogenannten Zungenpapillen, kleine, warzenförmige Erhebungen, die vereinzelt mit Geschmacksknospen versehen sind und die Essensreste anziehen.



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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