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(27.03.2012)

Stress beeinflusst das Zahnfleisch



(mko) Stress schlägt regelrecht auf das Zahnfleisch!. Zwei britische Forscherinnen haben in einer Studie herausgefunden, dass unangenehme Erlebnisse im Leben eines Menschen und starker Stress vermehrt zu akuten oder chronischen Krankheiten in der Mundhöhle führen können. Bei stressbelasteten Patienten ist z. B. das Kreislaufsystem nicht in der Lage, schnell genug Abwehrstoffe und Abwehrzellen zur Bekämpfung der Parodontose-Bakterien herbeizutransportieren. So kommt es zu Zahnentzündungen und Ablösung des Zahnfleisches vom Zahn.
Erhöhter Stress wird meist nachts verarbeitet. Das heißt, neben einem unruhigen Schlaf, mit häufig unangenehmen Träumen neigen viele Menschen dazu, im Schlaf mit den Zähnen zu knirschen. Stress oder Ängste werden so regelrecht „zerkaut“. Kaumuskeln und Kiefer werden meist unbewusst bewegt und gepresst. Dabei drücken bis zu 80 kg auf die Kiefergelenke. Dies kann zu erheblichen Schäden führen. Denn durch den permanenten Druck können Zähne kippen, Zahnersatz kann sich verschieben, Füllungen können instabil werden. Parodontose ist das Ergebnis. Die Lösung: Entspannung mit klassischer Musik oder einem mentalen Training. Viel und regelmäßiger Schlaf und eine gesunde Ernährung und viel Vitamin C, denn Stress verbraucht Vitamin C und führt dazu, dass sich im Körper mehr so genannte freie Radikale, bilden, die die Zellstruktur schädigen können. Rotwein, Trauben und Traubensaft beugen Zahnfleischentzündungen vor.



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23. Mai 2012 - © Redaktion medizinkorrespondenz.de

   







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